Herzogenaurach gelingt die Revanche im Derby gegen Zirndorf

TS Herzogenaurach – HG Zirndorf 28:19 (13:12)

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Auch im Derby muss die HG Zirndorf wieder die Punkte beim Heimteam lassen und konnte nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Herzogenaurach dagegen gelang die Revanche für die Hinspielniederlage in Zirndorf.

Im sehr kampfbetonten aber dennoch fairen Spiel mit gerade Mal einer Strafzeit für Zirndorf prägten vorallem die Torfrauen die Partie. Sowohl Ellen Mauritz auf Seiten der Herzogenauracherinnen wie auch Bianca Urban bei der HG glänzten mit zahlreichen tollen Paraden und machten es den Angreiferinnen schwer – die Zirndorfer Torfrau konnte sogar zwei 7-Meter parieren.

Die komplette erste Halbzeit war ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung und wenige Sekunden vor der Pausensirene stand es auch 12:12 – doch Udo Hermannstädter, der Trainerfuchs der Herzogenauracher Damen nahm bei Ballbesitz des eigenen Teams kurz vor Schluss noch seine Auszeit, besprach den letzten Spielzug vor dem Pausentee und dieser sollte dann auch noch den Führungstreffer zum 13:12 exakt zur Halbzeitsirene für seine Mannschaft bringen.

Zuvor gelang dem Heimteam der bessere Start und es wurde immer wieder ein Tor vorgelegt – beim 5:3 gelang dann die erste 2-Tore-Führung. Doch die Gästedamen ließ das unbeeindruckt und sie ließen sich nicht abschütteln und konnten beim 7:9 und nochmals beim 9:10 wieder selbst in Führung gehen. Danach dann wieder bis zum Ende des ersten Spielabschnitts das gleiche Bild – Herzogenaurach legte vor und Zirndorf zog nach.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es so weiter – Zirndorf gelang gleich nach Beginn der Ausgleich und die Schuhstädterinnen legten immer wieder vor und lagen mit einem oder zwei Toren in Führung. In dieser Phase war Zirndorf vorallem durch Lisa Kleinert am Kreis immer wieder erfolgreich und man blieb dran.

Dann kam der Bruch im Zirndorfer Spiel – zwischen der 42. und 48. Spielminute gelang den Gästen aus der Biberstadt kein Treffer und die TS Damen konnten sich mit einem 6:0 Lauf entscheidend auf 24:17 absetzen. Auch eine Auszeit in der Phase von der Zirndorfer Trainerin Kathrin Blacha konnte diesen Lauf nicht stoppen. Zirndorf gelang in dieser Phase nicht viel und Bälle wurden leichtfertig vertändelt und als man in der 52. Spielminute das erste Mal wieder selbst zum Torerfolg kam, war das Spiel schon gelaufen und man lag mit 6 Toren deutlich zurück.

In den letzten Minuten merkte man dann auch, dass damit die Luft raus war. Herzogenaurach spielte das Match konsequent zu Ende und konnte so am Ende deutlich, aber über die ganze Partie gesehen mit ein paar Toren zu hoch, mit 28:19 gewinnen. Für Zirndorf bleibt die Erkenntnis, dass 7 Tore in der 2ten Halbzeit einfach zu wenig sind um auch ein Spiel in der Fremde zu gewinnen.

Die TS Herzogenaurach hat nun 20:16 Punkte und zog damit nicht nur an der HG Zirndorf, sondern auch an Haspo Bayreuth vorbei und rangiert nun auf Platz 6 in der Bayernliga. Zirndorf rutschte einen Platz ab und befindet sich mit 19:17 Punkten auf dem 8 Tabellenrang.

In der kommenden Woche müssen die TS Damen beim Tabellenführer HCD Gröbenzell antreten. Zirndorf hat ein Heimspiel gegen die Mitaufsteiger TSV Ottobeuren.

Noch ein paar Zahlen zum Spiel:

2 Minuten-Strafen:  TS Herzogenaurach 0                  HG Zirndorf  1
7-Meter                      TS Herzogenaurach 6/3               HG Zirndorf   2/2

Die Torschützen auf Seite der HG Zirndorf:
Meike Fenn  4, Anja Häberer 2, Lisa Kleinert 4, Iris Blankenship 4/2,
Svenja Pfrengle 1, Kerstin Herberth 3, Claudia Blasch 1

Spielfilm:
1:0 – 3:3 – 5:3 – 5:5 – 7:9 – 9:9 – 11:11- 12:12 – 13:12 (H)
13:13 – 15:13 – 16:15- 18:17 – 24:17 – 25:19 – 28:19 (E)

Linkliste:
> Bericht von Herzogenaurach zum Spiel (Homepage)
> Zeitungsbericht aus den Fürther Nachrichten

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