Gelungener Saisonabschluß beim HC Erlangen

HC Erlangen – HC Empor Rostock 30:29 (14.14)

HC-Erlangen-Bild1Gleich mit einer Viertelstunde Verspätung wurde das Spiel gegen Rostock angepfiffen, weil vor dem Spiel wurden beim HC Erlangen erstmal die Spieler verabschiedet, welche im kommenden Jahr nicht mehr im Kader des HCE stehen werden. In einer sehr emotionalen Zeremonie mit schönen Abschiedsworten erhielt jeder der Spieler noch ein gerahmtes Trikot und Blumen. Verabschiedet wurden die HCE-Urgesteine Stumpf, Hannes und Zwillingsbruder Georg Münch sowie Torhüter Max Deussen, Claudio Schneck und Felix Müller.

Danach ging es dann los und man merkte, dass die Spieler des HCE angetrieben von ihrem scheidenden Kapitän Stumpf den Saisonabschluss erfolgreich gestalten wollten. Christoph Nienhaus war dann auch die 1:0 Führung der Heimmannschaft vergönnt. Doch das Team vom HC Empor Rostock waren keinesfalls nach Erlangen gekommen um nur Sparringspartner zum Saisonabschluß zu sein. Genau das Gegenteil war der Fall und mit einer aggressiven Verteidigung machte es die Rostocker dem HCE schwer, zu Treffern zu kommen.

Keines der Teams konnte sich absetzen und auch die Führung wechselte hin und her. So stand es am Ende der ersten Halbzeit in einem sehr hart umkämpften Partie 14:14 unentschieden. Daniel Stumpf mit 5 Treffern und Nikolai Link mit 4 Treffern waren bis dahin die erfolgreichsten HCE Torschützen.

Die Kabinenansprache von HCE-Trainer Frank Bergemann schien gepasst zu haben, denn gleich nach Wiederanpfiff legten die Erlanger innerhalb von sechs Minunten mit einem 5:1-Lauf los wie die Feuerwehr. Doch wer nun dachte das damit der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen sei und die Erlanger auf der Siegerstraße sind, wurde eines besseren belehrt.

Rostock holte wieder Tor um Tor auf und beim 22:22 in der 47. Spielminute war der Vorsprung der Heimmannschaft wieder egalisiert und das Spiel gestaltet sich wieder ähnlich wie im Durchgang eins. Keines der Teams konnte sich mehr absetzen und die Führung wechselte ständig hin und her.

So gelang Empor Rostock bei noch knapp einer Minute Spielzeit erneut der Ausgleich zum 29:29 und viele rechneten schon mit einer dem Spielverlauf gerechten Punkteteilung. Doch nervenstark setzte der Kapitän Daniel Stumpf den Schlusspunkt der Partie und netzte zum vielumjubelten 30:29 Siegtreffer ein.

Mit neun Treffern war Daniel Stumpf am Ende auch der beste Werfer des HC Erlangen – gefolgt von Bastian Krämer mit sechs Toren. Auf Seiten der waren die Spieler Rene Gruszka sowie Norman Flödl mit je fünf Toren erfolgreich und damit beste Torschützen Ihres Teams.

HC-Erlangen-HanballDamit beendete der HC Erlangen eine lange und hart umkämpfte Saison bei der es sehr eng zu ging auf Platz 8 mit 38:34 Toren und lag damit 11 Punkte hinter Platz und 14 Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

Bildstrecke zum Spiel & Saisonabschluss des HC Erlangen

 

Saisonausblick für die neue Saison 2013/2014

Der HC Erlangen möchte es in der neuen Saison wissen und gerne ein Wörtchen auch bei der Vergabe der Aufstiegsplätze – zumindest aber der oberen Tabellenplätze mit reden. Dafür konnte man sich auch schon entsprechend für die neue Saison verstärken bzw. die durch die Abgänge entstandenen Lücken schließen.

So gelang es dem HC Erlangen zwei  erstligaerfahrenen Spieler zu verpflichten. Neben Sebastian Preiß vom TV Lemgo der damit wieder zurück in die Heimat kommt, wurde auch Martin Murawski ins Team geholt. Der 24-jährige Murawski wechselt vom Ligakonkurrenten Eintracht Hildesheim nach Erlangen und hatte auch schon 58 Einsätzen in der Handball-Bundesliga.

Ein großer Wurf gelang den Verantwortlichen aus Erlangen auch mit der Verpflichtung von dem 38 Jahre alten Jan Stochl der 80-facher tschechischen Nationaltorwart war.

Daneben gelang es auch wieder junge Nachwuchstalente für den neuen Kader zu verpflichten. Zum einen Marc Blockus für den rechten Rückraum. Der geborene Kieler kommt vom Juniorenteam der SG Flensburg-Handewitt in die Hugenottenstadt. Zum anderen kommt der 21-Jährige Jonas Link aus Friedberg nach Erlangen, wo er bester Torschütze der Friedberger in der 3ten Liga war. Wie sein Bruder Nicolai Link ist auch er mit einem sehr guten Wurf aufgestattet und spielt meist im Rückraum Rechts oder Mitte

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