Die Spiele der Damen Handball Bayernliga vom Wochenende 02./03.02.2013

Am Wochenende fanden in der Damen Handball Bayernliga alle 6 Spiele schon am Samstag statt.

Den Anfang machte dabei hoch im Norden die HSG Fichtelgebirge, die ihr Heimspiel gegen SG Garitz/Nüdlingen mit 34:26 klar gewinnen konnten. Wobei bis zur Halbzeit alles noch offen war und es lediglich 16:15 für die Heimmannschaft hieß. Mit dem Sieg untermauerten die Damen vom Fichtelgebirge ihren 2ten Tabellenplatz.

Am Spieltag waren zwei Spitzenspiele. Zum einen empfing der Vorjahresmeister HSV Bergtheim die Damen des 1.FCN. Dabei konnte Bergtheim wieder einen Sieg verbuchen und es gelang die Wiedergutmachung für die Niederlage in der Vorwoche gegen Haspo Bayreuth. Die Club Damen mussten die 2te Pleite in Folge gegen ein Spitzenteam hin nehmnen. Nach der deutlichen 27:34 Niederlage der Vorwoche gegen Fichtelgebirge ging auch das Spiel gegen Bergtheim mit 26:22 verloren.

Im zweiten Spitzenspiel des Abends hatte Haspo Bayreuth wie in der Vorwoche ein Heimspiel und auch dieses konnten die Wagnerstädter erneut für sich entscheiden. Damit hat meine tolle Heimbilanz in 2013 vorzuweisen. Ein Unentschieden gegen Gröbenzell folgte ein Sieg gegen Bergtheim in der Vorwoche und diesmal konnte auch der Tabellennachbar Etwashausen mit 24:20 besiegt werden.

In den restlichen Partien wies der unangefochte Tabellenführer HCD Gröbenzell das Team  von SG Kissing/Friedberg mit 33:21 deutlich in die Schranken. Die Damen der HG Zirndorf stellten erneut ihre Heimstärke unter Beweis und besiegten den HC Sulzbach-Rosenberg ebenfalls klar mit 33:24. Denkbar knapper ging es im Kellerduell zwischen dem TSV Ottobeuren und der SV-DJK Taufkirchen zu. hier konnte Ottobeuren mit 21:20 einen Heimsieg bei der Partie der beiden Aufsteiger aus der Landesliga Süd verbuchen.

Ottobeuren verschaffte sich damit etwas Luft nach hinten und konnte sich deutlich von den Team aus Taufkirchen und Sulzbach-Rosenberg absetzen die beide mit nur 4 Punkten in großen Abstiegsgefahr sind.

Den Platz an der Sonne verbucht weiterhin der HCD Gröbenzell mit einem komfortablen Vorsprung von 5 Punkten auf das Team von Fichtelgebirge und noch einem Spiel weniger. Dahinter kommt ein ganz enges Mittelfeld mit gerade mal 3 Punkten unterschied zwischen Platz 3 und Platz 9. Hier werden auch wöchentlich die Plazierungen neu vergeben.

Hier die Ergebnisse vom Samstag 02.Februar 2013 im Einzelnen:
HSG Fichtelgebirge – SG Garitz/Nüdlingen 34:26
HCD Gröbenzell – SG Kissing/Friedberg     33:21
TSV Ottobeuren – SV-DJK Taufkirchen      21:20
HSV Bergtheim – 1. FC Nürnberg                26:22
HG Zirndorf – HC Sulzbach-Rosenberg      33:24
HaSpo Bayreuth – TV Etwashausen            24:20

Und die aktuelle Tabelle zum Stand vom 04.02.2013:
Quelle: BHV-Online / Nu-Liga Neues Bild (5)

Links zu den verschiedenen Spielberichten:

HCD Gröbenzell – SG Kissing/Friedberg     33:21
> Kurzbericht der HCD Gröbenzell (Homepage)
> Zeitungsbericht von Gröbenzell (Facebook)
> Bericht von Kissing/Friedberg (Homepage)

TSV Ottobeuren – SV-DJK Taufkirchen      21:20
> Kurzbericht von Taufkirchen (Homepage)
> Bericht von Ottobeuren (Homepage)

HaSpo Bayreuth – TV Etwashausen            24:20
> Bericht der Haspo Bayreuth von deren Homepage

HSG Fichtelgebirge – SG Garitz/Nüdlingen 34:26
> Bericht der HSG Fichtelgebirge (Homepage)

HSV Bergtheim – 1. FC Nürnberg                26:22
> Bericht vom 1.FCN (Facebook)
> Bilder vom Spiel von Bergtheim (Facebook)
> Bericht von Bergtheim (Homepage)

HG Zirndorf – HC Sulzbach-Rosenberg      33:24
> Bericht der HG Zirndorf (Homepage)
> Bericht von Sulzbach-Rosenberg (Homepage)


Und hier noch der Beitrag zum Spiel Fichtelgebirge – Gartiz/Nüdlingen aus der Mainpost Zeitung
( Quelle: http://www.mainpost.de )

Rote Karten lassen der SG die Luft raus
Garitz/Nüdlingen bricht in der zweiten Halbzeit ein

HSG Fichtelgebirge – SG Garitz/Nüdlingen 34:26 (16:15)

In einer hart umkämpften Partie gegen den Tabellenzweiten spielten die Handballerinnen der SG Garitz/Nüdlingen zwar auf Augenhöhe, kassierten dann aber doch wieder eine deutliche Auswärtsniederlage. Am Ende scheint das Ergebnis zwar happig, doch bis Mitte der zweiten Halbzeit war die Begegnung noch vollkommen offen.

Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die SGlerinnen ihr ganzes Können. In der Abwehr standen sie sehr sicher und arbeiteten konsequent gegen den Angriff der HSG Fichtelgebirge. Auch im Angriff hatten sie viele Ideen und kamen erfolgreich zum Abschluss. Somit verlief der erste Spielabschnitt, geprägt von ständigem Führungswechsel, sehr ausgeglichen. Die beiden Teams schenkten sich nichts, so dass sich bis zur Halbzeitpause keine Mannschaft deutlich absetzen konnte. Doch die SG hatte im Abschluss der schnell eingeleiteten Tempogegenstöße nicht immer Erfolg: Allein sechs sehr gut nach vorne getragene Konter schlossen sie nicht erfolgreich ab. Hätten die Garitzerinnen diese sechs Tore markieren können, hätten sie sich ein kleines Polster zur Halbzeitpause verschaffen können. „Das war die beste Halbzeit, die wir bis dato in dieser Saison gespielt haben“, freute sich SG-Trainer Hans Wenzke. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten sich die Gäste zusätzlich noch selbst dezimiert. Nach einem Foul von Julia Albert bei einem HSG-Tempogegenstoß musste sie mit einer Roten Karte das Spielfeld verlassen.

Diesem Feldverweis folgte nach Wiederanpfiff in der 32. Minute gleich die nächste Disqualifikation: Manuela Schäfer wurde mit der dritten Zeitstrafe bestraft und musste ebenfalls runter. Trotz des Ausfalls der beiden Stammkräfte Albert und Schäfer kämpften die SG-Mädels weiter und boten der HSG Fichtelgebirge Paroli. Bis Mitte der zweiten Halbzeit bei einem Spielstand von 26:23 war die Partie noch offen. Doch dann gab es eine weitere Zeitstrafe gegen die SG. Diese Unterzahl nutzten die Gastgeberinnen aus, um den Vorsprung weiter zu vergrößern. Ab der 50. Minute setzte sich dann der Favorit entscheidend ab und ließ keinen Zweifel mehr am Sieg.

„Man hat gegen Ende einfach gemerkt, dass dann die Substanz gefehlt hat. Die Mannschaft hat gekämpft, aber durch unsere Verletzungssorgen hat das Potenzial auf der Bank einfach gefehlt, um in diesem Spiel bis zum Ende mitzuhalten“, bilanzierte Wenzke. „Dennoch bin ich sehr stolz auf die Mannschaft und auf die Leistung die sie gezeigt hat. Sie haben sich dort gut verkauft und super gekämpft. Leider haben die Schiedsrichter nicht ihren besten Tag gehabt. Sie haben das überharte Einsteigen des Gegners nicht unterbunden. Im Gegenzug wurden wir in der Abwehr bei jedem Zweikampf mit einem Siebenmeter bestraft.“ Die HSG Fichtelgebirge hatte insgesamt zehn Siebenmeter zugesprochen bekommen, die SG Garitz/Nüdlingen nur vier – doch nur daran hatte es dann auch nicht gelegen.

Tore für Garitz/Nüdlingen: Natascha Will 8/2, Lisa Wenzke 4, Carolin Annon 4, Manuela Schäfer 4, Franziska Thomas 2, Karin Wehner 2/1, Theresa Kleinhenz 1, Nina Barnickel 1.


Und hier noch der Beitrag zum Spiel Bayreuth-Etwashausen aus der Mainpost Zeitung
( Quelle: http://www.mainpost.de )

Dauerschwächen in der Fremde
HaSpo Bayreuth – TV Etwashausen 24:20 (11:9).

Es bleibt dabei: Etwashausens Frauen kommen auswärts nicht auf die Beine. In Bayreuth setzte es die siebte Pleite hintereinander gegen einen Gegner, den die Kitzingerinnen in der Vorrunde noch mit acht Toren bezwungen hatten. „Das wird langsam unheimlich mit diesen Auswärtsspielen. Dabei war ich optimistisch, weil wir in Bergtheim zuletzt eine nahezu perfekte erste Halbzeit abgeliefert hatten“, sagte Trainerin Ela Flohr.

Normalerweise wären in Bayreuth Punkte drin gewesen, doch diesmal lief es von Beginn an nicht günstig. Schon in den vergangenen zwei Wochen habe die Mannschaft bedingt durch Prüfungen, Krankheit und Verletzungen nur dezimiert trainieren können.

Im Spiel setzte Bayreuth von beginn an auf eine kurze Deckung gegen „Melle“ Meyer und engte die Kreise der Torjägerin damit recht wirkungsvoll ein. In der Abwehr rackerte Meyer auf der vorgezogenen Position gut, doch vorne fehlte ihr das Glück. Auch ihre Mitspielerinnen ließen einfach zu viele Gelegenheiten im Angriff liegen. Zu Beginn des Spiels vermochte sich keine der beiden Mannschaften abzusetzen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte zog Bayreuth auf 9:6 davon und baute diese Führung noch aus.

In der zweiten Halbzeit kämpfte sich der TVE wieder heran, der zwischendurch mit fünf Treffern hinten gelegen war. Beim 19:17 folgte die vielleicht entscheidende Szene, als die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen bekamen. „Melle“ Meyer scheiterte an der Torhüterin. In der Folge war die Luft raus beim TVE.

Bayreuth: Körber 5, Haberkorn 4, Antos 4, Hartmann 3, Fischer 3, Stephan 2, Sumperl 2, Elschner 1; Etwashausen: Melanie „Melle“ Meyer 6/1, Carolin Straßberger 5, Laura Knorz 4, Julia Meyer 2, Anja Muther 1, Melanie Meyer 1, Ricarda Suciu 1.

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