Archiv für den Monat: Dezember 2012

Damen Bayernliga-Begegnung zwischen HG Zirndorf und SV/DJK Taufkirchen am Samstag 22.12.2012 in Zirndorf

HG Zirndorf – SG/DJK Taufkirchen 27:24 (13:14)

Zirndorf beschenkte sich selbst mit 2 Punkten unter dem Weihnachtsbaum – doch lange war den Zuschauern in der gut besuchten Jahnhalle nicht klar wie Sie den Begriff BESCHERUNG denn werten sollten.

Zwei Tage vor Weihnachten mussten die Handballdamen der HG Zirndorf und der SG/DJK Taufkirchen noch zur Nachholpartie der Handball Bayernliga ran. Es war das Duell der Aufsteiger wobei Zirndorf mit 12:12 Punkten und einem achten Tabellenplatz befreiter an die Sache ran gehen konnte als Taufkirchen, die mit 4:20 Punkten auf dem vorletzten Platz der Liga sind. Will man auf der Seiten des Teams aus Oberbayern den Abstieg vermeiden, zählt hier jeder Punkt und so reiste der Gegner sicherlich mit dem Vorsatz an, hier keine vorweihnachtlichen Geschenke zu verteilen – wobei sie schon im Vorbericht auf deren Homepage die Favoritenrolle den Hausherrinnen zugeordnet haben.

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Auslosung der 4. Runde des BHV-Pokal

Noch vor Weihnachten wurde die 4. Runde im BHV-Pokal ausgelöst – Walter Hufnagel der die Ziehung vornahm hat dabei sehr interessante Partien ausgelöst. Die Sieger der jeweiligen Partien ziehen dann ins Final-4-Turnier ein und ermitteln hier den Pokalsieger der Saison 2012/13

Bei den Herren hat der Landesligist HSG Kirchheim/Anzing mit dem 3.Liga Team aus Rimpar natürlich das schwerste Los, aber auch ein Traumlos gezogen – denn das garantiert bestimmt eine volle Halle. Ist Rimpar doch aktuell das Maß aller Dinge in der 3.Liga Ost und dort Tabellenführer und auf dem Sprung in die 2te Liga. Aber auch die anderen Spiele versprechen spannenden Partien. So empfängt in einem Duell der Landesliga Süd der TSV Allach den Tabellenführer TSV Ismaning und der Landesligist TSV Friedberg II bekommt es mit dem Bayernligisten Simbach zu tun.

Bei den Damen gibt es 3 Lokalderbys mit dem Landesliga Süd-Match zwischen ASV Dachau – TSV Ismaning II und dem Spiel der Landesliga Süd Mannschaft der HSG Würm-Mitte gegen den Bezirksoberligisten TSV Ottobrunn. Im Bayernligaduell spielt die TS Herzogenaurach gegen die Damen aus Zirndorf. Beim 2ten Bayernliga-Duell muss Bayreuth zum aktuellen Tabellenführer der Damen Bayernliga, dem Team aus Gröbenzell reisen.

Hier die Partien der 4ten Runde noch einmal zusammen gefasst:

4. Pokalrunde Männer:

HSG Kirchheim/Anzing – DJK Wölfe Rimpar
TSV Allach – TSV Ismaning
TSV Friedberg II – TSV Simbach
HSC Bad Neustadt – TSV Winkelhaid

4. Pokalrunde Frauen:

ASV Dachau  –  TSV Ismaning II
TS Herzogenaurach   –  HG Zirndorf
HCD Gröbenzell  –  HaSpo Bayreuth
HSG Würm-Mitte  –  TSV Ottobrunn

Die Partien werden im Zeitraum um den 23./24.März 2013 stattfinden. Genauen Termine kann man hier nachlesen (sobald dann die Spiele eingetragen und terminiert sind – ist aktuell noch nicht der Fall!):

http://web2.bhv-online.de/ligen/Ligen.aspx?Adm=1049.010302&login=False&Mode=M

Pressespiegel – Bericht der örtlichen Presse über die Handballspiele der Bayernliga Damen aus der Region v. 15.12.2012

>> Spiel HG Zirndorf bei Haspo Bayreuth

HG-Frauen in der Krise – Handballerinnen unterliegen zum dritten Mal in Folge

ZIRNDORF  – Die Frauenmannschaft der HG Zirndorf hat mit 24:28 (7:13) bei Haspo Bayreuth verloren.

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Nur noch Mittelmaß: Ex-Nationalspielerin Kathrin Blacha und die HG Zirndorf sind in der Handball-Bayernliga als Aufsteiger zuletzt ein paar Mal hart gelandet. Foto: Winckler

Mitte der Hinrunde in der Bayernliga der Frauen hatten die Zirndorfer Handballerinnen noch sensationelle Erfolge gegen favorisierte Gegner gefeiert. Inzwischen ist dem Aufsteiger der ganz große Schwung abhanden gekommen. In Bayreuth verließ er bereits zum dritten Mal in Folge die Halle als Verlierer.  Das lässt die Mannschaft von Trainerin Kathrin Blacha in der Tabelle abrutschen. Mit ausgeglichenem Punktekonto nimmt die HG nun nur noch den achten Rang ein.

Gegen formstarke Gastgeberinnen verschliefen die Bibertstädterinnen erneut den Beginn. Haspo ging in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab.  Im Halbfeldangriff fanden die Zirndorferinnen kein Durchkommen. In der Abwehr konnte man die Rückraumschützinnen Körber und Antos zunächst nicht entscheidend am Wurf hindern, und so erzielten diese beiden über die Hälfte aller Bayreuther Treffer.

Mit sechs Toren Rückstand ging es in die Pause. Die Manndeckung gegen Antos schränkte deren Kreise etwas ein, die HG kam nun zu einigen gefälligen Kombinationen. Erneut zeigte die Mannschaft mit einer Lisa Kleinert, die vorne wie hinten immer wieder im Mittelpunkt stand, eine großartige Moral und kämpfte sich bis auf ein Tor (24:25) heran.

Der Blick auf das Endergebnis verrät den Verlauf der letzten Minuten. Bayreuth zog auf zwei Tore davon, Zirndorf entblößte die Abwehr und versuchte mit allen Mitteln, schnelle Tore zu erzielen, aber am Ende stand eine aufgrund der schwachen ersten Hälfte nicht ungerechtfertigte Niederlage.

 

>> Spiel TS Herzogenaurach bei SG Garitz/Nüdlingen

Andrea Berner: „Da kriegst ja nen Herzkaschper“
TSH-Handballdamen drehen mit Rumpfkader die Partie in Garitz – In acht Minuten von 11:18 zum 21:19

HERZOGENAURACH  – „Das wäre nichts für mich, da kriegst ja ,nen Herzkaschper“, kommentierte Herzogenaurachs seit Jahren überragende, derzeit jedoch verletzte Handballerin Andrea Berner ihre Zuschauerrolle beim 26:25 (11:15)-Sieg ihrer Mannschaft bei der „enorm heimstarken“ (O-Ton Trainer Udo Hermannstädter) SG SV Garitz/DJK Nüdlingen.

Allerdings spielt sich die genannte Einschätzung wie mehrfach in anderen Situationen auch vor allem in den Köpfen der TSH-Protagonistinnen ab, denn das unterfränkische Team, mit derzeit 10:16 Punkten und einem Platz im unteren Tabellenviertel, hat durchaus auch schon andere Spiele in eigener Halle in den Sand gesetzt.

Doch schließlich war die SG bislang ein „Angstgegner“ für die Herzogenauracherinnen, nicht zuletzt nach der verheerenden Pleite mit 19:29 Toren vor einem Jahr an gleicher Stelle. Gerade deswegen aber wiegt dieser überraschende Sieg doppelt schwer, denn neben Berner saß ebenso verletzt Luisa Frank auf der Trainerbank neben ihrem „Chef“, wo sie alle schweißtreibenden Höllenqualen eines Coaches hautnah miterleben „durften“.

Nachdem sich kurzfristig auch noch Rechtsaußen Martina Prochaska mit Fieber abgemeldet hatte, reisten die TSH-Frauen lediglich mit zwei Wechselspielerinnen zum Bayernligaspiel an die hessische Grenze. Zudem wurde das Tor allein von Ellen Mauritz gehütet.

Doch irgendwie ist von der grandiosen Moral aus dem Club-Spiel eine Woche zuvor doch etwas haften geblieben, denn in der zunächst aufgeladenen Stimmung konnte man bis zum 5:5 sehr gut mithalten. Dann jedoch begann die große Phase der alles überragenden Linkshänderin Will im rechten Rückraum der Gastgeberinnen, die mit immer wieder identischen, aber perfekt durchgeführten Alleingängen gegen wechselnde Gegnerinnen regelrecht zum Tanz einlud.

Hinzu kam, dass die beiden Schiedsrichter, laut Hermannstädter ansonsten absolute Klasse, einige Unstimmigkeiten mit Spielerinnen beider Mannschaften in Sachen Schrittfehler ausmachten. Allein 15 Mal verlor die TSH auf diese Art den Ballbesitz. Das nutzte Garitz clever und ging blitzartig in Konterangriffe. Wo die Spielerinnen von der Aurach erst die Köpfe schüttelten, hatten die Gastgeberinnen rasch Fakten geschaffen und lagen nach 20 Spielminuten mit 14:7 in Front. Eine Pressdeckung gegen Will sorgte kurzzeitig für eine Ergebniskorrektur zur Pause, als sich die TSH auf 11:15 heran gekämpft hatte.

Nach Wiederanpfiff konterkarierten die Gastgeberinnen zunächst die Pressdeckung der TSH mit gezielten Maßnahmen; und beim Stand von 18:11 deutete vieles auf eine Wiederholung des Vorjahres hin. Plötzlich aber schafften es die Gäste, irgend einen unsichtbaren Schalter umzulegen.

Wie entfesselt stellten sie fortan Spielverlauf und Ergebnis auf den Kopf. Nachdem Mauritz im Tor ins Spiel fand und die Gegnerinnen immer mehr entzauberte, fand endlich auch die Offensive richtig statt. In nur acht Minuten gingen die Gäste mit 21:19 in Front, wobei fast jede von ihnen über einen gelungenen Gegenstoß auch persönliches Selbstvertrauen zurück bekam.

Fortan beherrschte das Hermannstädter-Team die Partie und lag stets mit zwei, drei Toren vorne, während in der Halle fast eine besinnliche Adventsstimmung Einzug hielt, unterbrochen allein vor den sich durchweg anfeuernden Gästeakteuren.

Auch wenn es letztlich wieder ein um sich greifendes Teamwork war, das den Sieg ermöglichte, gab es doch vier Spielerinnen, die besondere Akzente setzten. Viktoria Egle läuft langsam zur Höchstform auf und wurde für ihre Mannschaft zum Pendant von Garitz-Ass Will, indem sie bei den gegnerischen Abwehrspielerinnen mit explosiven Haken reihenweise Kreislaufprobleme auslöste.

Nesthäkchen Tanja Küffner zeigte auf Rechtsaußen eine grandiose Leistung und wirkte gerade in wichtigen Phasen erfreulich abgeklärt, während Tanja Schorradt am Kreis den Ausfall von Mergner mit großer Dynamik vergessen ließ. Mauritz im Tor brauchte eine längere Anlaufphase, um danach aber jener tolle Rückhalt wie vor drei Jahren im Aufstiegsjahr zu werden.

Hermannstädter war voll des Lobes: „Toll, wie sich die Mädels auch diesmal zu fangen wussten, großartig ihre Moral und vielleicht ist es ja besser, nicht zu viele unzufriedene Wechselspielerinnen auf der Bank zu haben, der Zusammenhalt ist so jedenfalls vorbildlich.“

TSH: Mauritz; List, Antos 1, Müller-Tegel 1, Kräck 2, Wölfel 2/1, Küffner 6, Schorradt 5/1, Egle 9/1.

 

Quelle:  www.nordbayern.de

Bericht zur Damen Bayernliga-Begegnung zwischen Haspo Bayreuth und der HG Zirndorf am Samstag 15.12.2012 in Bayreuth

Haspo Bayreuth – HG Zirndorf 28:24 (13:7)

Es war das Match der Tabellennachbarn – Haspo Bayreuth vor dem Match auf Platz 7 und die HG Zirndorf auf Platz 8 und es war klar, dass der Sieger bei der sehr engen Spitzengruppe der Damen Bayernliga weiter nach oben wandern würde und sich damit auch im oberen Tabellenbereich die Vorrunde abschließt.

Entsprechend begann auch die Partie mit gegenseitigen Abtasten – doch am Ende sollte sich herausstellen das der 1:1 Ausgleich der HG Zirndorf nach der 1:0 Führung der Hausherrinnen auch das einzige Mal war, wo Haspo nicht in Führung lag. Sie kamen dann auch wesentlich besser ins Spiel und legten mit 5:2 vor. Zirndorf konnte die erste Überzahl nach einer 2 Minuten Strafe gegen Haspo nutzen um den Rückstand wieder auf 5:4 zu verkürzen. Doch schon in der frühen Phase zeigte sich, dass die Zirndorfer Damen nicht richtig ins Match kamen. Vielleicht mag das am Harz liegen, da ja in Zirndorf nicht geharzt wird – aber gerade zu Beginn des Spiels war es den vielen Paraden von Bianca Urban zu verdanken, dass man nicht schon früh einen großen Rückstand nachlaufen musste. Vor allem der Rückraum machte zu diesem Zeitpunkt den Unterschied. Die Versuche auf Seiten der Zirndorferinnen landeten immer wieder im Block der Abwehr oder waren leichte Beute der Bayreuther Torfrau. Bei Haspo dagegen konnte immer wieder Christiane Antos aus dem Rückraum entsprechende Treffer markieren.

In der 19. Spielminute beim Stand von 9:6 für das Heimteam nahm dann die Zirndorfer Trainerin eine Auszeit um Ihr Team noch mal wach zu rütteln und entsprechend einzustellen. Doch leider änderte sich nichts am Spiel und statt auf Aufholjagd zu gehen uns musste sie mit ansehen, wie Zirndorfer bis zur Halbzeit gerade mal noch ein Tor gelang und Haspo noch mal 4 Treffer markieren konnte. So wurde mit einer doch schon deutlichen Pausenführung von 13:7 für die Wagnerstädterinnen die Seiten gewechselt.

Gleich zu Beginn der 2ten Halbzeit merkte man, dass die Pausenansprache in der Zirndorfer Kabine Wirkung zeigte. Im Gegensatz zur Halbzeit eins ging nun gleich die Post ab und es war ein offener Schlagabtausch. Zirndorf versuchte alles den Rückstand weg zu machen und es gelang auch gleich das erste Tor in Halbzeit zwei. Doch Haspo konterte und kam ebenfalls zu einem Treffer. Durch die Umstellung in der Abwehr hatte man nun aber gerade den Rückraum von Bayreuth besser im Griff und der Wirkungskreis der bis dahin sehr wurfgewaltigen Antos auf Seiten Bayreuths konnte von Zirndorf deutlich eingedämmt werden. Das zeigte dann auch langsam Wirkung und schon in der 35. Spielminute konnte Zirndorf den Rückstand auf 4 Tore verkürzen.

Doch die Bayreutherinnen kämpften sich ebenfalls wieder zurück ins Spiel und hatten in der 48 Spielminute Ihren 7 Tore Führung wieder auf der Anzeigetafel stehen. Es schien als das jegliche Bemühungen von Zirndorf keine Wirkung zeigten und man auf Haspo Seite darauf die entsprechende Antwort hatte. Doch dann kamen die letzten zehn Spielminuten und es folgte das, was man schon beim Spiel der Zirndorferinnen gegen Bergtheim gesehen hatte. Es wurde nie aufgegeben und immer weiter gekämpft und mit guter Kondition durch einen homogenen Kader konnte nun der Rückstand wieder Schritt für Schritt abgeknabbert werden. Tom Hankel, Trainer der Bayreuther Damen sah das Unheil kommen und nahm in der 54. Spielminute beim Stand von 25:21 eine Auszeit zum seine Mannschaft noch mal wach zu rütteln und den Lauf von Zirndorfer zu stoppen.

Doch auch nach der Auszeit ging der Lauf auf Seiten der Gäste weiter und es gelang ein 4:0 zwischen der 53 und 56 Spielminute und mit 25:24 war man jetzt auf Tuchfühlung und hatte alle Karten in der Hand das Spiel doch noch zu drehen. Doch der Ausgleich gelang nicht und wieder was ein Rückraumtor was Bayreuth zurück in die Spur brachte. Es schien auch als hätte dieses Tor dann endgültig die Moral der Gästedamen gebrochen und am Ende gelang Zirndorf auch in der Schlussphase kein Tor mehr und Bayreuth konnte mit weiteren 3 Treffern am Ende einen 28:24 Heimsieg verbuchen.

Für die Damen von Haspo Bayreuth geht damit der Aufwärtstrend klar weiter – schwächelten sie doch am Anfang der Saison, so kommen Sie jetzt immer besser in Tritt und stehen mit 16:10 Punkten zwar weiter auf dem 7ten Tabellenplatz – sind aber Punktgleich mit allen Teams bis Platz 4. Für Zirndorf heißt es nun diese drei Niederlagen der letzten Spiele abzuhaken und beim Nachholspiel nächste Woche am Samstag gegen Taufkirchen noch mal 2 Punkte gegen einen Mitaufsteiger zu holen.

Spielfilm der Begegnung:  1:0 – 3:2 – 5:2 – 5:4 – 7:5 – 9:6 – 12:6 – 13:7 (H)    13:9 – 15:10 – 16:12 – 18:14 – 20:15 – 24:17 –  24:20 – 25:24 – 28:24 (E)

Tore auf Seiten Zirndorfs:  Fenn 3 ; Blankenship 3/3 ; Kopp 1 ; Kleinert 6 ; Blasch 4 ; Custovic 5/4 ; Pfrengle 1 ; Matlock 1

Zeitstrafen: Bayreuth 2 / Zirndorf 2

Hier der Bericht zum Spiel auf der Homepage von Haspo Bayreuth
http://www.haspo-bayreuth.de/Haspo/files/01_Home/Aktuelles/singleviewSpielbericht.php?nav=1&subnav=1&subsubnav=3&id=23&team=16&spielauswahl=Saison

Hier der Bericht auf der Homepage der HG Zirndorf

http://www.hg-zirndorf.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1690

Fotos vom Spiel:

Der Spieltag der Damen Handball Bayernliga am 15.12.2012

Der Spieltag der Damen Handball Bayernliga am 15.12.2012

Am 13. Spieltag kam es zum interessanten Duell zwischen dem Vorjahresmeister HSV Bergtheim und dem Tabellenführer aus Gröbenzell. Nach dem schlechten Start der Bergtheimerinnen mit 0:8 Punkten konnten diese dann die letzten 8 Partien gewinnen und haben damit die Liga von hinten aufgerollt. Am Ende musste sich die Unterfranken dann aber denkbar knapp mit 27:28 geschlagen geben und Gröbenzell hat aktuell einen Vorsprung auf den Zweitplazierten von komfortablen 4 Punkten – sollte das Nachholspiel am kommenden Wochenende gewonnen werden, sind es sogar 6 Punkte Vorsprung mit denen man dann die Vorrunde beendet und damit klar auf Meisterschaftskurs ist.

Verfolger ist das Duo vom 1.FC Nürnberg 2009 der am kommenden Wochenende eine schmerzliche Niederlage in Herzogenaurach hinnehmen musste, diese Woche aber gegen den Aufsteiger Ottobeuren in eigener Halle klar mit 23:15 gewinnen konnte und dem Team der HSG Fichtelgebirge die am Samstag den Tabellennachbarn Etwashausen klar mit 33:23 besiegten.

Zwischen Platz 4 und 7 der Tabelle sind dann die Verfolger alle samt mit 16:10 Punkten – dabei konnte gerade Herzogenaurach nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen Nürnberg nun auch in der Fremde wieder gewinnen und bezwang Garitz/Nüdlingen in deren Halle mit 26:25. Damit konnte das Team von Udo Hermannstädter den Abwärtstrend mit 5 Niederlagen in Folge stoppen und kann damit beruhigt in die Weihnachtspause gehen.

Stärkster Aufsteiger ist Zirndorf – die Damen aus der Bibertstadt halten mit 12:10 Punkten und noch einem ausstehenden Spiel am kommenden Wochenende noch immer Tuchfühlung zum oberen Tabellenbereich und haben einen gesicherten 8ten Mittelfeldplatz in der Liga. Am Ende der Tabelle befinden sich alle samt Teams die ebenfalls noch ein Spiel weniger haben – Platz 12 und damit drittletzter ist aktuell das Team von Neuaubing mit 5 Punkten – am Ende der Tabelle stehen Punktgleich die Teams von Taufkirchen und Sulzbach-Rosenberg mit je 4 Punkten.

Am kommenden Wochenende werden noch 2 Spiele ausgetragen bevor dann die Liga erstmal in die kurze Weihnachtspause geht und dann am Wochenende vom 12/13. Januar 2013 wieder los legen wird. Die Nachholpartien finden beide am kommenden Samstag, 22. Dezember 2012 statt. Dabei trifft die HG Zirndorf im Aufsteigerduell auf die Damen des SV-DJK Taufkirchen um 16 Uhr in der Biberthalle und um 17.30 Uhr spielt dann noch der Vorrundenmeister aus Gröbenzell zu Hause in der Sporthalle an der Wildmoosstraße gegen den TSV Ottobeuren.

Die Ergebnisse vom Wochenende:

HSG Fichtelgebirge TV Etwashausen

33:23

HC Sulzbach/Rosenberg SV-DJK Taufkirchen

28:23

SG Kissing Friedberg ESV Neuaubing

37:23

SG Garitz/Nüdlingen TS Herzogenaurach

25:26

1.FCN Handball TSV Ottobeuren

23:15

HSV Bergtheim HCD Gröbenzell

27:28

HaSpo Bayreuth HG Zirndorf

28:24

Quelle: BHV Handball nuLiga