Pokal Final-Four 2014 in Hamburg ohne den HSV

Der HSV Handball ist heute in heimischer Halle aus dem Pokal geflogen – dazu gab es noch weitere Überraschungen.

Das ist der begehrte Cup um den es im DHB-Pokal geht und der dann im Final-Four, welches im April 2014 in Hamburg statt findet, ausgespielt!

Das ist der begehrte Cup um den es im DHB-Pokal geht und der dann im Final-Four, welches im April 2014 in Hamburg statt findet, ausgespielt!

Wiedermal trifft der Spruch „Das der Pokal seine eigenen Gesetze hat“ voll zu und so hat es auch in der 2. Runde des DHB-Pokals einige Favoriten erwischt und mussten den Pokal 2013/14 abhaken.

Für den größten Paukenschlag sorgte dabei Frisch Auf Göppingen. In der Liga steht das Team gerade mal auf Platz 14 – doch heute gelang der große Coup und in der O2-World in Hamburg, wo dann im April 2014 auch das Final-4 im Pokal statt finden wird, besiegten sie den Champions-League-Sieger HSV Hamburg mit 33:31 nach Verlängerung. Damit findet das Final Four am 12. und 13. April 2014 in Hamburg ohne den Gastgeber statt.

Für eine weitere Überraschung sorgte der Zweitligist VfL Bad Schwartau. Sie besiegten den Erstligisten und Europacup-Teilnehmer TSV Hannover-Burgdorf klar mit 38:31. Auch dem Zweitligist TV Bittenfeld gelang beim 26:22 Sieg gegen den Erstligisten TV Emsdetten die Pokalüberraschung.

Erfreulich aus fränkischer Sicht ist der Auswärtserfolg des HC Erlangen beim Ligakonkurrenten ASV Hamm-Westfalen mit 33:29. In der Halbzeit lagen die HCEler noch mit 16:13 zurück, drehten dann die Partie aber gleich nach der Halbzeit mit einem 4:0 Lauf und gaben danach die Führung auch nicht mehr aus der Hand. Erfolgreichste Torschützen waren Ole Rahmel mit 9 Toren sowie Jonas Link mit 7 Treffern. Die Franken ziehen damit als einziger bayerischer Vertreter in die Runde der letzten 16 Teams ein und hat nun die Möglichkeit als Gegner eines der Top-Teams der Bundesliga zu bekommen.

Denn das aktuelle Spitzen-Quartett der Bundesliga haben alle samt das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht. Pokalverteidiger THW Kiel gewann beim 3.Ligisten SG Wallau klar mit 39:24 (18:8). Der Tabellenzweite Füchse Berlin besiegte den Zweitligisten TSG Friesenheim mit 32:24 (17:14). Die Rhein-Neckar-Löwen traten beim neuntplatzierten der Zweiten Liga,  der HGS Nordhorn-Lingen an und landeten einen ungefährdeten 31:22 (16:9)-Sieg

Im Bundesliga-Duell zwischen dem vierten der Bundesliga, der SG Flensburg-Handewitt und dem 7ten der Tabelle, dem SC Magdeburg gewannen die Flensburger mit 26:16 (12:8) und revanchierte sich damit für die Niederlage in der Meisterschaft bei den Magdeburgern. Im Westfalen-Derby deklassierte der TBV Lemgo den TSV GWD Minden mit 35:20 (17:11). Beim weiteren Duell der Bundesligisten konnten sich die MT Melsungen mit einem 30:25 (17:14) Sieg gegen den VfL Gummersbach durchsetzen.
Bereits am Vortag hatte sich in einem weiteren Bundesliga-Duell die HSG Wetzlar mit 28:22 (12:8) gegen den Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC durchgesetzt.

 

DHB-POKAL 2013/14 – Die Ergebnisse der 2. Runde:

HSG Wetzlar – Bergischer HC  28:22 (12:8)
ASV Hamm – HC Erlangen  29:33 (16:13)
TUSEM Essen – HBW Balingen-Weilstetten  24:32 (14:11)
VfL Bad Schwartau – TSV Hannover-Burgdorf 38:31 (17:12)
HSG Nordhorn – Rhein-Neckar Löwen   22:31 (9:16)
TSG Friesenheim – Füchse Berlin  24:32 (14:17)
Eintracht Hildesheim – SC Leipzig  30:27 (15:14)
SG Wallau – THW Kiel  24:39 (8:18)
SG Leutershausen – HG Saarlouis  33:26 (15:9)
TV Bittenfeld – TV Emsdetten  26:22 (9:11)
SG BBM Bietigheim – TuS N-Lübbecke  24:31 (11:15)
Hamburg –  FA Göppingen  31:33 n.V. (17:17) / (27:27)
TuS Ferndorf – EHV Aue 29:37 (14:19)
MT Melsungen – VfL Gummersbach  32:27 (17:14)
SG Flensburg-Handewitt –  SC Magdeburg  26:16 (12:8)
TBV Lemgo – GWD Minden  35: 20 (17:11)

Die Auslosung für das Achtelfinale findet am Sonntag am Rande des Bundesliga-Spiels Füchse Berlin gegen Hamburg statt. Das Achtelfinale wird am 11. Dezember gespielt!

 

Die weiteren Termine im Pokal:

Viertelfinale: 26. Februar 2014
Final Four in Hamburg 12./13. April 2014

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