Der 17. Spieltag in der Damen Handball Bayernliga am 16./17. Februar 2013

Mit einem hauchdünnen 34:33 Sieg der HSG Fichtelgebirge bei der SG Kissing-Friedberg konnte das Team aus dem hohen Norden Bayerns seinen vierten Sieg in Folge feiern und verteidigt damit weiter die Verfolgerposition von Gröbenzell mit Platz 2 der Tabelle. Doch der Vorsprung von Gröbenzell bleibt weiterhin bei 5 Punkten (mit noch einem Spiel weniger) da auch der Spitzenreiter seine Auswärtsaufgabe in Sulzbach mit einem souveränen 27:35 gewinnen konnte und damit die Damen der HC Sulzbach-Rosenberg weiterhin mit 4 Punkten am Tabellenende stehen

In den zwei Top-Spielen des Spieltags konnten die FCN-Damen nach 2 Niederlagen in Folge wieder einen Sieg in heimischer Halle feiern. Man bezwang das Team von Haspo Bayreuth mit 28:22. Damit wurde der Lauf der Bayreutherinnen mit zuletzt 5:1 Punkten in 2013 erstmal gestoppt. Im zweiten Duell der Tabellennachbarn aus Etwashausen und Herzogenaurach setzte es für Herzogenaurach erneut eine Auswärtsniederlage, wie schon zu letzt beim Spiel in Taufkirchen – die mit 37:25 für das Heimteam auch ganz schön hoch ausfiel.

Im Duell der Aufsteiger gab es für die HG Zirndorf wie so oft Auswärts nichts zu holen. Mal wieder konnte man die Heimleistung in der Fremde nicht abrufen und verlor in Taufkirchen mit 29:23. Positiv für Zirndorf war, dass zwei Langzeitverletze erstmals wieder im Team waren. Krissi Hall meldete sich nach längerer Verletzung wieder zurück und für Franzi Ruzicka, Torfrau der Zirndorferinnen, war es nach langer verletzungsbedingter Pause das erste Spiel in der Saison.

Für Taufkirchen bedeutete der Sieg zwei wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt. Da gleichzeitig das Team von SG Garitz/Nüdlingen im Heimspiel gegen Bergtheim mit 21:30 eine Heimniederlage kassierte sind es nun nur noch 4 Punkte Rückstand auf das Team aus Garitz und einem Spiel weniger. Auf der Homepage der Taufkirchnerinnen kann man das auch gut verfolgen. Dort wurden schon alle Restprogramme des Teams und der Mitkonkurrenz aufgelistet und nun wird Woche für Woche der Abstiegskampf in klaren Fakten dargestellt.

Die Ergebnisse vom 17. Spieltag (16./17. Februar 2013):
SG Kissing/Friedberg – HSG Fichtelgebirge    33:34
1.FCN Handball 2009 – HaSpo Bayreuth          28:22
SG Garitz/Nüdlingen – HSV Bergtheim            21:30
SV-DJK Taufkirchen – HG Zirndorf                  29:23
TV Etwashausen    TS Herzogenaurach           37:25
HC Sulzbach-Rosenberg – HCD Gröbenzell    27:35


Die aktuelle Tabelle (Stand 17.02.2013):

(Quelle: http://bhv-handball.liga.nu)

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Die Spielberichte vom Spieltag soweit diese schon vorhanden sind:

> Bericht vom 1.FC Nürnberg Handball 2009 (Facebook)
> Bericht von Haspo Bayreuth (Homepage)

> Bericht von der HSG Fichtelgebirge (Homepage)
> Bericht von SC Kissing/Friedberg (Homepage)

> Bericht von SV-DJK Taufkirchen (Homepage)
> Bericht von der HG Zirndorf (Homepage)

> Bericht von HCD Gröbenzell (Homepage)
> Bericht von TS Herzogenaurach (Homepage)

> Bericht von HSV Bergtheim (Homepage)

 

Bericht von der Mainpost von den Spielen
SG Garitz/Nüdlingen – HSV Bergtheim
sowie TV Etwashausen – TS Herzogenaurach

(Quelle: www.mainpost.de)

Bergtheim kommt spät in Fahrt
Bayernliga-Handballerinnen gewinnen nach schwachem Start klar in Garitz

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Siebenfache Torschützin für den HSV Bergtheim: Annika Brezina (am Ball) beim Siebenmeter. Foto: Anand Anders

Handball Bayernliga Frauen
SV Garitz/Nüdlingen – HSV Bergtheim 21:30 (12:9)

Einmal mehr starteten Bergtheims Handballerinnen schwach in ein Spiel – und einmal mehr gingen sie am Ende dennoch als souveräne Siegerinnen und als Unterfrankens Nummer eins vom Feld. Diesmal war das beim Tabellenelften Garitz/Nüdlingen der Fall, wo die HSVlerinnen schließlich mit 30:21 gewannen. Danach hatte es in der ersten Hälfte zunächst wieder einmal nicht ausgesehen. „Wir standen zu schwach in der Deckung und ermöglichten damit den Gastgeberinnen Chancen, die sie nicht hätten haben dürfen. Wir waren unkonzentriert und erlaubten es Garitz, durch viele unnötige technische Fehler in Ballbesitz zu kommen. Und wir waren im Abschluss nicht konsequent genug“, analysierte Bergtheims Trainerin Franziska Kreisel die alles in allem sehr ausbaufähige Vorstellung der Gäste im ersten Abschnitt.

In der Pause war allen Spielerinnen klar, dass es einer anderen Leistung in der zweiten Hälfte bedurfte, um den Drei-Tore-Rückstand wettzumachen und einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Und tatsächlich ging wieder ein Ruck durch die Mannschaft. Schnell hatte Bergtheim den Ausgleich geschafft und sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Während bei Garitz/Nüdlingen die Kräfte zunehmend nachließen, lief der HSV-Express im Gegenzug immer schneller, agierte immer spielstärker und kämpferischer. Der Abwehrblock verdiente sich nun auch diesen Namen, Annika Brezina, Sandra Hämmerlein und Hannah Amthor gaben den Gastgeberinnen nicht mehr viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Besonders Hämmerlein lief nun zu Hochform auf, erkämpfte sich zahlreiche Bälle und schloss die Tempogegenstöße mit Toren ab. Auch aus dem Rückraum verwandelte sie zahlreiche Würfe. Zwischen der 45. und 55. Minute setzte sich der HSV entscheidend ab. „Ohne Garitz zu nahe treten zu wollen – wir haben das Spiel eigentlich allein gestaltet“, sagte Franziska Kreisel später. Der Dank der Mannschaft gilt auch Spielführerin Regina Gothe, die trotz starker Schulterschmerzen im Wurfarm tapfer mitspielte und ihre Erfahrung in die Waagschale warf.

Bergtheim: Tucher – Amthor 1, Brezina 7/2, Lichtlein 5, Hämmerlein 11/4, Pfennig 1, Riedel, Vinke 2, Thoben 3.

 

Etwashäuser Sahnetag
TV Etwashausen – TS Herzogenaurach 37:25 (17:12).

Mit dieser Leistung stimmten die Etwashäuser Frauen ihre Trainerin Ela Flohr nahezu vollkommen zufrieden. „Es hat alles funktioniert, ich bin wirklich happy. Herzogenaurach ist ja bestimmt keine schlechte Mannschaft“, bilanzierte die Übungsleiterin den achten Heimsieg, der die bislang makellose Heimbilanz des Turnvereins fortsetzt. Zu Beginn hielten die Gäste das Geschehen einige Zeit offen. Das 2:3 bedeutete aber die letzte Führung Herzogenaurachs im gesamten Spiel. Auf 10:11 verkürzte der Gast, bevor Etwashausen in den Minuten vor der Halbzeit bis auf fünf Treffer davon zog.

Der Abstand wurde später nicht mehr geringer, im Gegenteil. Herzogenaurach variierte, setzte beim Stand von 21:14 auf eine doppelte kurze Deckung gegen „Melle“ Meyer und Laura Knorz. Doch auch davon ließ sich der TVE nicht beeindrucken. Die Spielerinnen nutzten die sich nun ergebenden Lücken in der Offensive geschickt aus. Zudem vergaben die Gäste einfach zu viele Möglichkeiten im Angriff, wo TVE-Torhüterin Daniela Braun im Gegensatz zu den Gäste-Torleuten voll auf dem Posten war. Die Herzogenauracherinnen verloren ihren Spielfluss mehr und mehr, ließen zudem in der Abwehr nach. Mit teils spielerischer Leichtigkeit zog Etwashausen dem klaren Sieg entgegen.

„Wir hatten viel mehr Bewegung vorne, zudem haben wir eine grandiose Abwehr gespielt“, analysierte TVE-Trainerin Flohr. Ihr gefiel, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste Eintrugen, manche mit mehr Treffern als sonst im Schnitt. Nun fehlt nur noch eine Bestätigung der Leistung in der Fremde.

Etwashausen: Melanie „Melle“ Meyer 13/3, Laura Knorz 6, Julia Meyer 5, Ricarda Suciu 4, Carolin Straßberger 4, Melanie Meyer 2, Isabella Renner 2, Nadine Arlt 1; Herzogenaurach: Berner 10/6, Egle 4, Mergner 3, Müller-Tegel 2, Prochaska 2, Antos 1, Bestle 1, Kräck 1, Küffner

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